Der Standard des Wetterhoun (Quelle: Eva-Maria Krämer: "Der Kosmos-Hundeführer" v. 1991) Der friesische Wetterhoun (=Wasserhund) war der Jagdhund der wasserreichen Gebiete der nordniederländischen Provinz Friesland. Möglicherweise haben spanische Wasserhunde, mit einheimischen Jagdhunden verkreuzt, diesen urwüchsigen, kräftigen Hund geschaffen. Der Wetterhoun besitzt eine gute Nase und kräftige Kiefer, die er zur Otterjagd auch brauchte. Heute zeichnet er sich als Ratten- und Iltisfänger aus, aber auch bei der Wasserjagd. Der eigensinnige Hund geht gerne seine eigenen Wege. Er ist wachsam, zu Fremden abweisend, besitzt angeborenen Schutztrieb und ist seiner Familie gegenüber absolut zuverlässig und liebenswürdig. Die Erziehung erfordert von klein an Konsequenz, unangebrachte Härte vergißt er jedoch nie. Der Wetterhoun braucht engen Kontakt zu seiner Bezugsperson, nur ihr allein ordnet er sich unter. Deshalb ist eine Ausbildung zum Jagdhund nicht jedermanns Sache, denn sie erfordert viel Zeit und Geduld, doch legten Wetterhouns schon Jagdprüfungen ab. Der Wetterhoun spürt Wild auf, steht vor und apportiert nach dem Schuß. Der robuste, witterungsunempfindliche Naturbursche hält sich gerne in Freien auf und gilt als idealer Hofhund, Aus dem Kraushaar wird einmal im Jahr das tote Haar mit einem groben Kamm ausgekämmt, der Hund wird nie gewaschen. Schulterhöhe: 59 cm, Gewicht: ca. 30 kg Farben: schwarz, braun, mit oder ohne weiße Abzeichen,gestichelt oder geschimmelt | ||||||||